Performative Aktion:
Maximiliane Baumgartner x Otto Hofmann


Ehemaliges Atelier von Eva Eisenlohr


25.02 / 14:00


In ihrer performativen Aktion MIT DER SCHUBKARRE aktiviert die Künstlerin Maximiliane Baumgartner zusammen mit Paula Kommoss in Gedenken an das Werk Eva Eisenlohrs den Weg vom Atelier der Freiburger Künstlerin zum Alten Friedhof

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Performative Aktion:
Maximiliane Baumgartner x Otto Hofmann

25.02.2023 / 14:00 / Ehemaliges Atelier von Eva Eisenlohr

PERFORMATIVE AKTION: MIT DER SCHUBKARRE: MAXIMILIANE BAUMGARTNER X OTTO HOFMANN
Samstag, 25. Februar 2023, 14 Uhr
Treffpunkt: Atelier von Eva Eisenlohr, Elsässer Straße 17, 79110 Freiburg

In ihrer performativen Aktion MIT DER SCHUBKARRE aktiviert die Künstlerin Maximiliane Baumgartner zusammen mit Paula Kommoss in Gedenken an das Werk Eva Eisenlohrs den Weg vom Atelier der Freiburger Künstlerin zum Alten Friedhof. Eine genauere Betrachtung der Arbeiten Eisenlohrs an unterschiedlichen öffentlichen Orten wird Einblicke in ihre Arbeitsweise ermöglichen. Das künstlerische Arbeiten im Spannungsfeld von Auftrag und Selbstauftrag als selbstermächtigende Geste steht hier im Fokus, welche auch Maximiliane Baumgartners Praxis informiert. Otto Hofmann, der mit seinen Recherchen eine Grundlage zu Eisenlohrs Werk geschaffen hat, wird die Aktion mit einer Lesung erweitern.

Das Format PERFORMATIVE AKTION arbeitet mit der Unmittelbarkeit der Straße und infiltriert sie mit Körpern, Handlungen und Setzungen, die unerwartete Begegnungen und neue Erfahrungen des urbanen Raums schaffen. Die Besucher:innen sowie Laufpublikum können dabei die Straße als künstlerisches Medium und Ort des Eingriffs erleben.

Pflaster:
Vom Schwarzwaldhof ins Grün


Schwarzwaldhof


02.03 / 18:00


Der Leiter des Archivs Soziale Bewegungen Michael Koltan führt vom ehemaligen Schwarzwaldhof durch die Innenstadt in das Sedanviertel

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Pflaster:
Vom Schwarzwaldhof ins Grün

02.03.2023 / 18:00 / Schwarzwaldhof

Dreisameck, 1980er, Archiv Soziale Bewegungen

PFLASTER: STRASSENGESPRÄCHE IN UND ÜBER FREIBURG

VOM SCHWARZWALDHOF INS GRÜN MIT MICHAEL KOLTAN (ARCHIV SOZIALE BEWEGUNGEN)
Donnerstag, 2. März 2023, 18 Uhr
Treffpunkt: Schwarzwaldhof, Schwarzwaldstraße 18, 79102 Freiburg

Das Archiv Soziale Bewegungen entstand in Folge des sogenannten Friedensherbsts 1983 und ist dank seines großen Bestands an Flugblättern, Zeitschriften, Plakaten, Buttons sowie Ton- und Videoaufnahmen einmalig im südwestdeutschen Raum. Der Leiter des Archivs Michael Koltan führt vom ehemaligen Schwarzwaldhof durch die Innenstadt in das Sedanviertel. Das Straßengespräch konzentriert sich auf Orte, an denen in den frühen 80er Jahren Häuser besetzt wurden und oft künstlerische Straßenaktionen stattfanden, und dient der Sichtbarmachung und Reflexion von politischem Aktivismus seit der 68er-Bewegung.

Für das Format PFLASTER werden Expert:innen mit unterschiedlichen Wissensschwerpunkten eingeladen, um im Rahmen von moderierten Spaziergängen den Gegebenheiten und Geschichten spezifischer urbaner Kontexte auf den Grund zu gehen und die Potenziale sozialer Bewegungen, feministischer Repräsentation, kolonialer Stadtgeschichte und die gegenwärtigen Lebensrealitäten auf der Straße zu reflektieren. Anhand von vorhandenen Ressourcen und Expert:innenwissen möchte PFLASTER den Blick für die historischen, wie gegenwärtigen Bedeutungsschichten, (Un-)Sichtbarkeiten und (Un-)Zugänglichkeiten des städtischen Raums schärfen.

Pflaster:
Feministische Geschichte im Stühlinger


Mahnmal Vergessener Mantel


16.03 / 18:00


Birgit Heidtke und Hannah Kindler berichten von ihren Rechercheprozessen, der Sichtbarmachung feministischer Geschichte und ihrer aktivistischen Arbeit

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Pflaster:
Feministische Geschichte im Stühlinger

16.03.2023 / 18:00 / Mahnmal Vergessener Mantel

Sully Roecken und Carolina Brauckmann auf der Walpurgisnacht-Demo 1987, Fotograf:in unbekannt, Feministisches Archiv Freiburg

PFLASTER: STRASSENGESPRÄCHE IN UND ÜBER FREIBURG

FEMINISTISCHE GESCHICHTE IM STÜHLINGER MIT BIRGIT HEIDTKE (FEMINISTISCHE GESCHICHTSWERKSTATT) X HANNAH KINDLER (SOMEBODY*IES)
Donnerstag, 16. März 2023, 18 Uhr
Treffpunkt: Mahnmal Vergessener Mantel, Wiwilí-Brücke / Konrad-Adenauer-Platz, Brückenaufgang Stadtseite, 79098 Freiburg

Der Stühlinger ist ein Ort, dem feministische Geschichte eingeschrieben ist. Die Umbenennung von Straßen ist ein wichtiges Mittel, um Repräsentation im urbanen Raum und das Selbstverständnis von Städten neu zu verhandeln. Am Beispiel mehrerer umbenannter Straßen berichten Birgit Heidtke und Hannah Kindler von ihren Rechercheprozessen, der Sichtbarmachung feministischer Geschichte und ihrer aktivistischen Arbeit.

Für das Format PFLASTER werden Expert:innen mit unterschiedlichen Wissensschwerpunkten eingeladen, um im Rahmen von moderierten Spaziergängen den Gegebenheiten und Geschichten spezifischer urbaner Kontexte auf den Grund zu gehen und die Potenziale sozialer Bewegungen, feministischer Repräsentation, kolonialer Stadtgeschichte und die gegenwärtigen Lebensrealitäten auf der Straße zu reflektieren. Anhand von vorhandenen Ressourcen und Expert:innenwissen möchte PFLASTER den Blick für die historischen, wie gegenwärtigen Bedeutungsschichten, (Un-)Sichtbarkeiten und (Un-)Zugänglichkeiten des städtischen Raums schärfen.

Pflaster:
Postkoloniale Stadtgeschichte


Hörsaal Anatomie Universität Freiburg


22.03 / 18:00


Bei diesem Straßengespräch zeigt Heiko Wegmann, der Gründer von freiburg-postkolonial, auf, wie eng Freiburgs Innenstadt mit der Geschichte des Kolonialismus verwoben ist

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Pflaster:
Postkoloniale Stadtgeschichte

22.03.2023 / 18:00 / Hörsaal Anatomie Universität Freiburg

PFLASTER: STRASSENGESPRÄCHE IN UND ÜBER FREIBURG

POSTKOLONIALE STADTGESCHICHTE MIT HEIKO WEGMANN (FREIBURG-POSTKOLONIAL)
Mittwoch, 22. März 2023, 18 Uhr
Treffpunkt: Hörsaal Anatomie der Universität Freiburg, Albertstraße 17, 79104 Freiburg

Bei diesem Straßengespräch zeigt Heiko Wegmann, der Gründer von freiburg-postkolonial, auf, wie eng Freiburgs Innenstadt mit der Geschichte des Kolonialismus verwoben ist. Dies ist heute nur an wenigen Stellen sichtbar. Für viele Orte und Denkmäler lässt sie sich aber anhand von fotografischen Zeugnissen, Tageszeitungen und anderen zeithistorischen Dokumenten nachweisen.

Für das Format PFLASTER werden Expert:innen mit unterschiedlichen Wissensschwerpunkten eingeladen, um im Rahmen von moderierten Spaziergängen den Gegebenheiten und Geschichten spezifischer urbaner Kontexte auf den Grund zu gehen und die Potenziale sozialer Bewegungen, feministischer Repräsentation, kolonialer Stadtgeschichte und die gegenwärtigen Lebensrealitäten auf der Straße zu reflektieren. Anhand von vorhandenen Ressourcen und Expert:innenwissen möchte PFLASTER den Blick für die historischen, wie gegenwärtigen Bedeutungsschichten, (Un-)Sichtbarkeiten und (Un-)Zugänglichkeiten des städtischen Raums schärfen.

Pflaster:
Dietenbach


Dietenbach


30.03 / 18:00


Was muss alles geschehen, bis eine Straße erbaut wird? Dieser Frage gehen der Architekt Wolfgang Borgards und der Freiburger Künstler Ben Hübsch auf dem Gelände Dietenbachs genauer auf den Grund

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Pflaster:
Dietenbach

30.03.2023 / 18:00 / Dietenbach

PFLASTER: STRASSENGESPRÄCHE IN UND ÜBER FREIBURG

DIETENBACH MIT WOLFGANG BORGARDS (FREIER ARCHITEKT BDA) X BEN HÜBSCH
Donnerstag, 30. März 2023, 18 Uhr
Treffpunkt: Ecke Carl-von-Ossietzky-Straße / Mundenhofer Straße, 79111 Freiburg

Was muss alles geschehen, bis eine Straße erbaut wird? Welche Prozesse und Entscheidungen liegen bei einem neu entstehenden Freiburger Stadtteil vor? Von der Planung bis zum Bau sind viele Schritte notwendig. Diesen gehen der Architekt Wolfgang Borgards und der Freiburger Künstler Ben Hübsch auf dem Gelände Dietenbachs genauer auf den Grund und fragen nach den gestalterischen und funktionalen Kriterien eines „gelungenen“ Stadtbilds.

Für das Format PFLASTER werden Expert:innen mit unterschiedlichen Wissensschwerpunkten eingeladen, um im Rahmen von moderierten Spaziergängen den Gegebenheiten und Geschichten spezifischer urbaner Kontexte auf den Grund zu gehen und die Potenziale sozialer Bewegungen, feministischer Repräsentation, kolonialer Stadtgeschichte und die gegenwärtigen Lebensrealitäten auf der Straße zu reflektieren. Anhand von vorhandenen Ressourcen und Expert:innenwissen möchte PFLASTER den Blick für die historischen, wie gegenwärtigen Bedeutungsschichten, (Un-)Sichtbarkeiten und (Un-)Zugänglichkeiten des städtischen Raums schärfen.

Workshop:
James Gregory Atkinson


CRAC Alsace


13.04 / 19:00


In seinem Workshop nutzt Atkinson seine interdisziplinäre Herangehensweise, um Spuren der Geschichte in einen Dialog mit den heutigen Bedingungen zu bringen

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Workshop:
James Gregory Atkinson

13.04.2023 / 19:00 / CRAC Alsace

WORKSHOP MIT JAMES GREGORY ATKINSON
Donnerstag, 13. April 2023, 19 Uhr
Ort: CRAC Alsace, 18 Rue du Château, 68130 Altkirch (Frankreich)

In seinen recherchebasierten Ausstellungsprojekten verbindet der Künstler James Gregory Atkinson Autobiografisches mit politischer Geschichte und reagiert auf die extreme Unvollständigkeit in Zeugnissen afrodeutschen Lebens in offiziellen Archiven der Bundesrepublik Deutschland. Dabei greift Atkinson auf transnationale queere und Schwarze Narrative zurück, modifiziert diese und bringt sie in einen Dialog mit der Gegenwart. So schafft er alternative Wege, um der Vergangenheit zu begegnen.

Während seines Aufenthalts am CRAC Alsace im April 2023 recherchiert Atkinson in lokalen Archiven, Bibliotheken und an diversen Orten entlang des Rheins zur “Schwarzen Schmach”-Propaganda. Schwerpunkt seiner Recherchen sind dabei französische Kolonialtruppen, die während des Ersten und Zweiten Weltkriegs entlang des Rheins und an deutsch-französischen Grenzgebieten eingesetzt wurden. Auf den Spuren dieser Truppen zeichnet Atkinson ihre Hinterlassenschaften und Auswirkungen auf (afro-)deutsch-französisches Leben in der Region nach.

In seinem Workshop nutzt Atkinson seine interdisziplinäre Herangehensweise, um diese Geschichten in einen Dialog mit den heutigen Bedingungen zu bringen.

Filmprogramm:
Wem gehört die Öffentlichkeit?


GHB Universität Freiburg


20.04 / 20:00


Das Filmprogramm geht weiter mit Carole Roussopoulos LES PROSTITUÉES DE LYON PARLENT und Chantal Akermans NEWS FROM HOME

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Filmprogramm:
Wem gehört die Öffentlichkeit?

20.04.2023 / 20:00 / GHB Universität Freiburg

BFF 2 X AKA-FILMCLUB PRÄSENTIEREN: CAROLE ROUSSOPOULOS UND CHANTAL AKERMAN
Donnerstag, 20. April 2023, 20 Uhr
Ort: Großer Hörsaal der Biologie, Botanischer Garten der Universität Freiburg, Schänzlestraße 1, 79104 Freiburg

LES PROSTITUÉES DE LYON PARLENT
Regie: Carole Roussopoulos, 1975, 46 Min., Französisch mit englischen Untertiteln

Am 2. Juni 1975 besetzen knapp 200 Sexarbeiterinnen für acht Tage die Saint-Nizier Kirche in Lyon, um auf ihre prekären, von (Polizei-)Gewalt, Ausbeutung und gesellschaftlichem Ausschluss geprägten Arbeits- und Lebensbedingungen aufmerksam zu machen. In LES PROSTITUÉES DE LYON PARLENT trägt Carole Roussopoulos zur selbstbestimmten Hör- und Sichtbarkeit der Sexarbeiterinnen bei – die Interviews werden in Echtzeit auf Monitore übertragen und konfrontieren die vorbeigehenden Menschen auf der Straße. An den 2. Juni 1975 und die nach wie vor aktuellen Forderungen der Sexarbeiter:innen erinnert bis heute der „Internationale Hurentag“.

NEWS FROM HOME
Regie: Chantal Akerman, 1977, 85 Min., Französisch mit englischen Untertiteln

Einstellungen von belebten und unbelebten Straßen verdichten sich zu einer Momentaufnahme New York Citys – mal sind sie leer, mal schieben sich Menschen dicht an dicht über den Fußgängerweg. Aus der U-Bahn oder aus dem Auto heraus folgt der Film den nicht enden wollenden Tunneln und Straßenzügen, bis die Stadt vom Boot aus zur Ansichtskarte ihrer selbst wird. Die Aufnahmen werden von Chantal Akermans Stimme begleitet, die Briefe vorliest, welche die Regisseurin während ihres New York-Aufenthalts zwischen 1971 und 1973 von ihrer Mutter erhalten hat. So verwebt Akerman in NEWS FROM HOME Bild und Stimme sowie autobiographische und dokumentarische Elemente zu einem filmischen Dialog.

Impulsvortrag von Dr. Eva Kuhn, Kunst- und Filmwissenschaftlerin, Leuphana Universität Lüneburg

Die Kooperation der Biennale für Freiburg 2 und dem aka-Filmclub bildet den filmischen Prolog zu der im Sommer 2023 stattfindenden Ausstellung der Biennale. Die kuratierte Reihe umfasst fünf Termine, an denen ausgewählte Filme rund um den thematischen Schwerpunkt der Biennale gezeigt werden, begleitet von einführenden Impulsvorträgen. Die Filme werden in chronologischer Reihenfolge gezeigt und geben so einen Einblick in die Geschichte filmischer Auseinandersetzungen mit der Straße als Motiv, Kulisse und Metapher von den 50er Jahren bis heute.

Filmprogramm:
Jugend / Transgressionen


GHB Universität Freiburg


27.04 / 20:00


Am dritten Abend des Filmprogramms zeigen wir PIXOTE: A LEI DO MAIS FRACO – ASPHALT-HAIE von Héctor Babenco

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Filmprogramm:
Jugend / Transgressionen

27.04.2023 / 20:00 / GHB Universität Freiburg

BFF 2 X AKA-FILMCLUB PRÄSENTIEREN: HÉCTOR BABENCO
Donnerstag, 27. April 2023, 20 Uhr
Ort: Großer Hörsaal der Biologie, Botanischer Garten der Universität Freiburg, Schänzlestraße 1, 79104 Freiburg

PIXOTE: A LEI DO MAIS FRACO – ASPHALT-HAIE
Regie: Héctor Babenco, 1980, 128 Min., Portugiesisch mit englischen Untertiteln

Pixote, ein zehnjähriger Junge wird auf den Straßen Rio de Janeiros von der Polizei aufgegriffen und in eine Jugendstrafanstalt gebracht, in der Gewalt und Korruption auf der Tagesordnung stehen. Die kriminellen und sadistischen Wärter der Anstalt misshandeln die Straßenkinder dort mit Folter und Erniedrigung. Zwei Ausreißer:innen werden von Polizisten ermordet, die anschließend Lilica, einer 17-jährigen Transfrau, die Schuld zuschieben. Gemeinsam mit Lilica gelingt Pixote und weiteren Freund:innen die Flucht. Zurück auf den Straßen Rios führen sie einen ständigen Kampf ums Überleben.

Impuslvortrag von Hella Wiedmer-Newman, Doktorandin bei eikones — Zentrum für die Theorie und Geschichte des Bildes, Universität Basel

Die Kooperation der Biennale für Freiburg 2 und dem aka-Filmclub bildet den filmischen Prolog zu der im Sommer 2023 stattfindenden Ausstellung der Biennale. Die kuratierte Reihe umfasst fünf Termine, an denen ausgewählte Filme rund um den thematischen Schwerpunkt der Biennale gezeigt werden, begleitet von einführenden Impulsvorträgen. Die Filme werden in chronologischer Reihenfolge gezeigt und geben so einen Einblick in die Geschichte filmischer Auseinandersetzungen mit der Straße als Motiv, Kulisse und Metapher von den 50er Jahren bis heute.

Filmprogramm:
Berlin. Aspekte


GHB Universität Freiburg


04.05 / 20:00


Der vierte Abend des Filmprogramms widmet sich FORMER EAST / FORMER WEST von Shelly Silver und THIS AIN’T CALIFORNIA von Marten Persiel

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Filmprogramm:
Berlin. Aspekte

04.05.2023 / 20:00 / GHB Universität Freiburg

BFF 2 X AKA-FILMCLUB PRÄSENTIEREN: SHELLY SILVER UND MARTEN PERSIEL
Donnerstag, 4. Mai 2023, 20 Uhr
Ort: Großer Hörsaal der Biologie, Botanischer Garten der Universität Freiburg, Schänzlestraße 1, 79104 Freiburg

FORMER EAST / FORMER WEST
Regie: Shelly Silver, 1994, 62 Min., Deutsch

Kurz nach dem Mauerfall fragt die Künstlerin Shelly Silver Passant:innen aus Ost und West auf den Berliner Straßen nach ihren persönlichen Meinungen zu den drängenden Themen der Zeit. Was denken sie etwa über Heimat, über den Antagonismus von Sozialismus und Kapitalismus oder das Begrüßungsgeld, das die BRD einreisenden Bürger:innen der ehemaligen DDR auszahlt? Silver erschafft das Portrait einer Stadt im Wandel: vermeintlich unüberwindbare Vorurteile, wiederaufkeimende rechtspopulistische Tendenzen und eine um sich greifende Demokratiemüdigkeit werden sichtbar – trotz oder gerade aufgrund der Notwendigkeit einer gegenseitigen Annäherung.

THIS AIN’T CALIFORNIA
Regie: Marten Persiel, 2012, 96 Min., Deutsch

Auf selbstgebauten Rollbrettern erobern die Nachbarskinder Denis, Dirk und Nico die Straßen von Magdeburg-Olvenstedt in den 80er Jahren. Als Teenager in Berlin sind sie Teil der Skater:innenszene, welche die Betonplätze und Architektur der DDR zu ihrem Spielfeld macht. Als die DDR-Behörden den sportlichen Erfolg der neuen Erscheinung wittern, schicken sie Teile der Clique zur Euroskate ’88. Nach dem Mauerfall verliert sich die Gruppe aus den Augen bis sie 2011 ein tragischer Todesfall wieder zusammenführt. Der fiktionale Dokumentarfilm beinhaltet Super-8-Filmsequenzen, Interviews, Archivmaterial sowie Animationen.

Impulsvortrag von Dr. Sabine Rollberg, ehem. Professorin, Kunsthochschule für Medien Köln (bis 2019); ehem. Redaktionsleiterin WDR/Arte (bis 2018)

Die Kooperation der Biennale für Freiburg 2 und dem aka-Filmclub bildet den filmischen Prolog zu der im Sommer 2023 stattfindenden Ausstellung der Biennale. Die kuratierte Reihe umfasst fünf Termine, an denen ausgewählte Filme rund um den thematischen Schwerpunkt der Biennale gezeigt werden, begleitet von einführenden Impulsvorträgen. Die Filme werden in chronologischer Reihenfolge gezeigt und geben so einen Einblick in die Geschichte filmischer Auseinandersetzungen mit der Straße als Motiv, Kulisse und Metapher von den 50er Jahren bis heute.

Filmprogramm:
Die Straße als Lebensmetapher


GHB Universität Freiburg


11.05 / 20:00


Der letzte Abend des Filmprogramms gehört JADDE KHAKI – HIT THE ROAD von Panah Panahi

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Filmprogramm:
Die Straße als Lebensmetapher

11.05.2023 / 20:00 / GHB Universität Freiburg

BFF 2 X AKA-FILMCLUB PRÄSENTIEREN: PANAH PANAHI
Donnerstag, 11. Mai 2023, 20 Uhr
Ort: Großer Hörsaal der Biologie, Botanischer Garten der Universität Freiburg, Schänzlestraße 1, 79104 Freiburg

JADDE KHAKI – HIT THE ROAD
Regie: Panah Panahi, 2021, 93 Min., Farsi mit englischen Untertiteln

In einem Leihwagen ist eine vierköpfige Familie auf dem Weg durch eine zerklüftete Landschaft im Norden Irans. Wohin die Reise geht, bleibt unklar. Die Ziellosigkeit des Roadtrips spiegelt sich in den Filmbildern wider: die Straßen werden immer mehr eins mit der Landschaft, bis sie sich ganz ineinander aufzulösen scheinen. Panah Panahi kontrastiert die spürbar wachsende Anspannung mit Momenten der Situationskomik. Diese entlädt sich schließlich mit voller Wucht. Begleitet von den Popsongs von Shahram Shabpareh treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander.

Die Kooperation der Biennale für Freiburg 2 und dem aka-Filmclub bildet den filmischen Prolog zu der im Sommer 2023 stattfindenden Ausstellung der Biennale. Die kuratierte Reihe umfasst fünf Termine, an denen ausgewählte Filme rund um den thematischen Schwerpunkt der Biennale gezeigt werden, begleitet von einführenden Impulsvorträgen. Die Filme werden in chronologischer Reihenfolge gezeigt und geben so einen Einblick in die Geschichte filmischer Auseinandersetzungen mit der Straße als Motiv, Kulisse und Metapher von den 50er Jahren bis heute.

Pflaster:
Widerständige Straßen


13.07 / 19:00


Gemeinsam mit der Sozialarbeiterin Dorothee Annette Kreuzer sind die Teilnehmer:innen angehalten, ihren Blick vor allem auf Orte zu lenken, die durch Widersprüche gekennzeichnet sind

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Pflaster:
Widerständige Straßen

13.07.2023 / 19:00

PFLASTER: STRASSENGESPRÄCHE IN UND ÜBER FREIBURG

WIDERSTÄNDIGE STRASSEN MIT DOROTHEE ANNETTE KREUZER
Donnerstag, 13. Juli 2023, 19 Uhr
Treffpunkt wird bekanntgegeben

Gemeinsam mit der Sozialarbeiterin Dorothee Annette Kreuzer sind die Teilnehmer:innen angehalten, in der Bewegung durch die Stadt ihre Perspektive zu erweitern und den Blick vor allem auf Orte zu lenken, die durch Widersprüche gekennzeichnet sind. Die Straßen einer Stadt markieren deren Zentren, grenzen sie ein und leiten Menschen durch sie hindurch. Als öffentlicher Raum sind sie zugleich umkämpfte Orte politischer Auseinandersetzungen. Dabei eröffnet sich die Frage, wem diese Räume gehören und wie Stadt gestaltet und in ihr gelebt werden kann.

Für das Format PFLASTER werden Expert:innen mit unterschiedlichen Wissensschwerpunkten eingeladen, um im Rahmen von moderierten Spaziergängen den Gegebenheiten und Geschichten spezifischer urbaner Kontexte auf den Grund zu gehen und die Potenziale sozialer Bewegungen, feministischer Repräsentation, kolonialer Stadtgeschichte und die gegenwärtigen Lebensrealitäten auf der Straße zu reflektieren. Anhand von vorhandenen Ressourcen und Expert:innenwissen möchte PFLASTER den Blick für die historischen, wie gegenwärtigen Bedeutungsschichten, (Un-)Sichtbarkeiten und (Un-)Zugänglichkeiten des städtischen Raums schärfen.

Vergangenes Programm

Feature Film:
La Strada – Das Lied der Straße


GHB Universität Freiburg


02.02 / 20:00


Das Filmprogramm beginnt mit dem Feature Film LA STRADA – DAS LIED DER STRASSE von Federico Fellini

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Feature Film:
La Strada – Das Lied der Straße

02.02.2023 / 20:00 / GHB Universität Freiburg

BFF 2 X AKA-FILMCLUB PRÄSENTIEREN: FEDERICO FELLINI
Donnerstag, 2. Februar 2023, 20 Uhr
Ort: Großer Hörsaal der Biologie, Botanischer Garten der Universität Freiburg, Schänzlestraße 1, 79104 Freiburg

LA STRADA – DAS LIED DER STRASSE
Regie: Federico Fellini, 1954, 108 Min., Italienisch mit deutschen Untertiteln

Das Filmprogramm der Biennale für Freiburg 2 beginnt mit Federico Fellinis LA STRADA – DAS LIED DER STRASSE (1954). In diesem Klassiker ist die Straße der Lebensraum der Charaktere. Sie wird darüber hinaus zum zentralen Spielort der Erzählung und zugleich zum Symbol des Wegs zum eigenen Selbst. Der Film folgt dem Kraftprotz Zampano auf seiner Reise durch Italien. Für seine immer gleiche Aufführung sucht er eine Assistentin und kauft einer armen Witwe ihre Tochter Gelsomina ab. Der brutale Umgang Zampanos trifft auf die chaplineske Unschuldigkeit Gelsominas. Zusammen durchlebt das ungleiche Duo die Realität eines Lebens auf den italienischen Landstraßen. Als sie für kurze Zeit in einem Zirkus gastieren, lernen die beiden den Akrobaten Matto kennen. In der charakteristischen Handschrift Fellinis führt diese Begegnung zum Bruch des fragilen Gleichgewichts zwischen den Charakteren, die sich auf sich selbst zurückgeworfen wiederfinden.

Einführung von Paula Kommoss, Künstlerische Leiterin der Biennale für Freiburg 2

Die Kooperation der Biennale für Freiburg 2 und dem aka-Filmclub bildet den filmischen Prolog zu der im Sommer 2023 stattfindenden Ausstellung der Biennale. Die kuratierte Reihe umfasst fünf Termine, an denen ausgewählte Filme rund um den thematischen Schwerpunkt der Biennale gezeigt werden, begleitet von einführenden Impulsvorträgen. Die Filme werden in chronologischer Reihenfolge gezeigt und geben so einen Einblick in die Geschichte filmischer Auseinandersetzungen mit der Straße als Motiv, Kulisse und Metapher von den 50er Jahren bis heute.

The Night


Bertoldsbrunnen / DELPHI_space/gvbk


26.01 / 19:00


Die Biennale für Freiburg 2 lädt zusammen mit dem DELPHI_space/gvbk zu einem informellen Kick-Off und BFF 2-Friends Event ein.

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The Night

26.01.2023 / 19:00 / Bertoldsbrunnen / DELPHI_space/gvbk

THE NIGHT: KICK-OFF UND BFF 2-FRIENDS EVENT
Donnerstag, 26. Januar 2023, 19 Uhr
Treffpunkt: Bertoldsbrunnen, 79098 Freiburg

Veranstaltungsort ab 19:30 Uhr: DELPHI_space/gvbk, Bismarckallee 20, 79098 Freiburg im Breisgau

Die Biennale für Freiburg 2 lädt zusammen mit dem DELPHI_space/gvbk zu einem informellen Kick-Off und BFF 2-Friends Event ein. Alle BFFs und Unterstützer:innen, Interessierte und Passant:innen sind willkommen, sich zusammen auf das Biennale-Jahr einzustimmen. Gerahmt wird die Veranstaltung durch einen Spaziergang vom Bertoldsbrunnen zum DELPHI_space/gvbk und von Filmarbeiten, die einen Einblick in die Themen und Blickwinkel der Biennale geben: die aka-Filmclub Produktion DEMONSTRATION AM BERTOLDSBRUNNEN (1968), Ulrike Ottingers COUNTDOWN (1990) und Tsai Ming-liangs THE NIGHT (2021).

DEMONSTRATION AM BERTOLDSBRUNNEN
Produktion: aka-Filmclub, 1968, 3 Min., stumm
Freiburg blickt auf eine reiche Geschichte der Verhandlung von gesellschaftlichen Entwürfen und Utopien zurück, die oft in einer Aneignung der Straße durch widerständige Körper und Praktiken mündeten. Als Reaktion auf die drastische Erhöhung der Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr besetzten beispielsweise im Februar 1968 Freiburger Studierende mit der Parole „Gleich wird’s grün“ einen zentralen Verkehrsknotenpunkt, den Bertoldsbrunnen. Sie setzten sich auf den Boden – eine zu dieser Zeit radikale und strafbare Aktion, die mit dem ersten Einsatz eines Wasserwerfers in Baden-Württemberg beantwortet wurde.

COUNTDOWN
Regie: Ulrike Ottinger, 1990, 188 Min., Deutsch
Der Film COUNTDOWN dokumentiert die chronologische Abfolge der letzten zehn Tage bis zur Währungsunion am 1. Juli 1990, mit der die erste Etappe der Wiedervereinigung begann. Ausgehend von Potsdam nähert sich der Film Berlin und hält wichtige Orte und Straßenabschnitte fest, darunter die ehemalige Mauer und den Todesstreifen, die bereits von Fahrradfahrer:innen und Spaziergänger:innen umgenutzt werden. Baustellen sind überall sichtbar – Berlin ist im Umbruch. Hiervon erzählen auch die Märkte, die sich im Laufe der Tage auf unterschiedliche Orte der Stadt ausbreiten. Gestikulierend verständigen sich an den Verkaufsständen Menschen unterschiedlicher Herkünfte. Wohnungslose irren auf der Suche nach einer Bleibe oder ein wenig Geld durch die Stadt. Bei den Geldhändler:innen am Bahnhof Zoo steigt Tag für Tag die Nervosität. Die Schlangen vor den Geldautomaten werden immer länger.

LIANG YE BU NENG LIU (THE NIGHT)
Regie: Tsai Ming-liang, 2021, 19 Min., Taiwanesisch mit englischen Untertiteln
Der Titel des Films ist inspiriert von einem alten chinesischen Schlaflied aus den 40er Jahren (zu Deutsch „Die schöne Nacht entschwindet“). Ende 2019 wurde Tsai Ming-liang nach Hongkong eingeladen, um eine Auswahl populärer Lieder zu teilen und aufzuführen. Wie der Regisseur beschreibt, war es eine turbulente Zeit, zu der sich die Landschaft des täglichen Lebens der Stadt unerwartet veränderte. In THE NIGHT streift er durch die nächtlichen Straßen Hongkongs und dokumentiert deren Rhythmus und Atmosphäre.

Werde Freund*in oder verschenke eine Freundschaft:

Unsere Freund*innen bilden eine Community, die wir auf die Reise hin zur Biennale mitnehmen – mit regelmäßigen Get-Togethers und kleinen, feinen Veranstaltungen. Und: ein BFF Geschenk gibt es natürlich auch.

Premium BFF ab 250 EUR
Special BFF ab 90 EUR
Buddy BFF ab 35 EUR

Eure Freundschaft hilft uns, die Biennale für Freiburg 2 zu verwirklichen: die Beiträge fließen direkt in die angemessene Honorierung der beteiligten Künstler*innen und die Realisierung von Kunstwerken, die eigens für Freiburg entstehen.
 

SHOW SOME LOVE

Wir zählen auf die Unterstützung von unseren BFFs und freuen uns über jeden Spendenbeitrag!

Euer Beitrag erreicht uns über

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oder via Banktransfer:

Kontoinhaber: Perspektiven für Kunst in Freiburg e.V.
IBAN: DE98 6805 0101 0014 0237 05
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Verwendungszweck: Spende BfF2

Auf Anfrage stellen wir Spendenbescheinigungen aus. Für Rückfragen zu Spenden oder erweiterten Sponsoringmöglichkeiten sind wir unter info@biennalefuerfreiburg.de zu erreichen.

Ausschreibung Praktikum


24.01.2023

Die Biennale für Freiburg 2 sucht eine:n Praktikantin

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Ausschreibung Praktikum

24.01.2023

PRAKTIKUM
Von März bis August 2023

Die Biennale für Freiburg sucht ab sofort

EINE:N PRAKTIKANT:IN

Vom 16. Juni bis 30. Juli 2023 findet die Biennale für Freiburg zum zweiten Mal an verschiedenen Orten in Freiburg, darunter im Kunstverein Freiburg, im Museum für Neue Kunst, dem Kommunalen Kino, dem DELPHI_space/gvbk und der Kaiserwache sowie auf Straßen und Plätzen im öffentlichen Raum statt. Unter dem Titel „Das Lied der Straße“ widmet sich die zweite Edition der Straße als politischen Raum und als Ort der gelebten Öffentlichkeit.

Zur Unterstützung sucht die Biennale für Freiburg 2 ab März eine:n Praktikant:in in Vollzeit (40h / Woche) für 6 Monate, die/der Erfahrungen in der Organisation einer Biennale und künstlerischer Veranstaltungen sammeln möchte.

Der Zeitraum des Praktikums umfasst die Vorbereitung, den Aufbau, die Laufzeit sowie die Nachbereitung der Ausstellung und des Vorprogramms der Biennale.

Das Praktikum wird mit 500 EUR im Monat vergütet und kann als Pflichtpraktikum absolviert werden.

AUFGABEN

  • Mithilfe bei der Vorbereitung sowie Auf- und Abbau der Ausstellung in Zusammenarbeit mit den Künstler:innen und Kooperationspartner:innen
  • Koordination und Betreuung von Ausstellungsräumen sowie Ansprechsperson für Besucher*innen
  • Unterstützung bei der Durchführung von Veranstaltungen
  • Unterstützung bei der Koordination von Reisen und Unterkünften
  • Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, insb. Social Media, Newsletter-Versand, Website-Pflege und Dokumentation
  • Redaktion und Lektorat für Ausstellung, Website, Beschilderung und Beschriftung
  • Mithilfe bei administrativen sowie kunstvermittlerischen Tätigkeiten

PROFIL

  • Studierende*r der Kunst, Kunstgeschichte oder Kulturanthropologie
  • Großes Interesse an zeitgenössischer Kunst sowie hohe Motivation, an einem Projekt wie einer Biennale zu arbeiten
  • Verfügbarkeit and Wochenenden und Abendveranstaltungen insb. während der Laufzeit der Biennale (6 Wochen)
  • Hohes Maß an Organisationstalent, Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit sowie verantwortungsvolle, präzise und selbstständige Arbeitsweise
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift, Französischkenntnisse von Vorteil
  • Sicherer Umgang mit gängigen Office-Programme, Kenntnisse von Kirby, Mailchimp und Photoshop von Vorteil

WAS WIR BIETEN

  • Eine abwechslungsreiche Stelle mit herausfordernden Aufgaben
  • Ein spannendes Arbeitsumfeld im Kunstbereich und die Möglichkeit, Teil eines kleinen, dynamischen Teams zu werden
  • Grundlegende Erfahrungen im Ablauf, in der Vorbereitung und der Organisation eines Großprojekts der zeitgenössischen Kunst, inkl. Produktion, Installation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Vermittlung
  • Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Künstler*innen

Bitte senden Sie eine kurze, aussagekräftige Bewerbung inkl. Motivationsschreiben, tabellarischen Lebenslauf und ggf. Zeugnissen und Bescheinigungen bis zum 15. Februar 2023 an: bewerbung@biennalefuerfreiburg.de

Bei Fragen können Sie sich gerne per E-Mail an Paula Kommoss, Künstlerische Leiterin, wenden: bewerbung@biennalefuerfreiburg.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Das Lied der Straße


07.12.2022

Unter dem Titel „Das Lied der Straße“ widmet sich die Biennale für Freiburg 2 der Straße als politischen Raum und als Ort der gelebten Öffentlichkeit.

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Das Lied der Straße

07.12.2022

Die Straße ist – gleich einem lebendigen Organ – durch konstante Bewegung und Veränderung geprägt. Sie ist Zeugin einer unmittelbaren Realität und zugleich der Schichten und Ablagerungen von historischen Geschehnissen und sozialpolitischen Machtverhältnissen, die sich in sie einschreiben. In Vergangenheit wie Gegenwart besteht die Straße als politisches Symbol. Unter dem Titel „Das Lied der Straße“ reflektiert die Biennale für Freiburg 2 die Straße als einen Raum, in dem gesellschaftliche Debatten und Machtverhältnisse in die Öffentlichkeit getragen und verhandelt werden. Die Straße war und ist ein Ort der Begegnung unterschiedlicher Haltungen und Lebensrealitäten ebenso wie ein Abbild kontinuierlicher, städtischer Transformation.

Mit einem Veranstaltungs- und Ausstellungsprogramm, das bereits ab Februar mit einem Prolog startet, lädt die Biennale für Freiburg 2 die Stadtgesellschaft ein, am Rechercheprozess teilzuhaben: in einem Filmprogramm, das in Kooperation mit dem aka-Filmclub organisiert wird, sowie weiteren Formaten steht die Straße als Möglichkeits- und Rezeptionsraum im Mittelpunkt.

Prolog: Februar – Mai 2023
Ausstellung: 16. Juni – 30. Juli 2023
Eröffnungsfeier: 16. Juni 2023, 19 Uhr

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24.10.2022

Die Biennale für Freiburg 2 freut sich, ihre Ausstellungsdaten bekannt zu geben: 16. Juni – 30. Juli 2023

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24.10.2022

Die Biennale für Freiburg 2 freut sich, ihre Ausstellungsdaten bekannt zu geben:

  1. Juni – 30. Juli 2023

Das Vorprogramm beginnt bereits im Februar 2023 – bleiben Sie über unseren Newsletter informiert.

KÜNSTLERISCHE LEITERIN DER BIENNALE FÜR FREIBURG 2


01.01.2022

Der Verein Perspektiven für Kunst in Freiburg e.V. freut sich, Paula Kommoss als neue Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin der Biennale für Freiburg 2 vorzustellen.

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KÜNSTLERISCHE LEITERIN DER BIENNALE FÜR FREIBURG 2

01.01.2022

PAULA KOMMOSS WIRD KÜNSTLERISCHE LEITERIN UND GESCHÄFTSFÜHRERIN DER BIENNALE FÜR FREIBURG 2

Der Verein Perspektiven für Kunst in Freiburg e.V. freut sich, Paula Kommoss als neue Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin der Biennale für Freiburg 2 vorzustellen.

„Ich freue mich auf die kommenden zwei Jahre – auf die Arbeit mit den Künstlerinnen und Kooperationspartnerinnen, den Freiburger*innen sowie auf Freiburg selbst“, sagt die Kunsthistorikerin und Kuratorin. Paula Kommoss wird die Position im Januar 2022 antreten, die Biennale findet 2023 statt. Sie folgt auf Leon Hösl, der die erste Ausgabe der Biennale geleitet hat.

„Paula Kommoss ist die ideale Besetzung für die künstlerische Leitung der zweiten Biennale. Die Stadt Freiburg ist ihr vertraut und sie verfügt über fundierte Erfahrungen im Kunstbetrieb auf nationaler und internationaler Ebene. Ihr Programm wird der zeitgenössischen Kunst und dem kulturellen Leben Freiburgs einen wichtigen Impuls geben und den Erfolg der ersten, von Leon Hösl kuratierten, Ausgabe fortsetzen,“ so der Vorstand des Vereins Perspektiven für Kunst in Freiburg e.V. bestehend aus Heinrich Dietz (Direktor, Kunstverein Freiburg), Julia Galandi-Pascual (Leiterin, PEAC Museum, Freiburg), Yvonne Ziegler (Kunsthistorikerin), Ben Hübsch (Künstler und Professor, Hochschule Macromedia). Gemeinsam mit den externen Berater*innen Maurin Dietrich (Direktorin, Kunstverein München) und Hanne König (Akademische Mitarbeiterin für Ausstellungsdesign und Szenografie, HfG Karlsruhe) ernannte der Vorstand Paula Kommoss einstimmig zur Künstlerischen Leiterin.

Die 1989 geborene Kunsthistorikerin und Kuratorin arbeitet seit 2018 an der Städelschule in Frankfurt am Main. Neben dieser Tätigkeit hat sie zahlreiche Ausstellungen kuratiert und gründete 2021 den Frankfurter Ausstellungsraum ELVIRA. Dort zeigte sie in einem Ausstellungsprogramm unter anderem Werke von Claude Cahun, Isa Genzken, Judith Hopf, Atíena R. Kilfa, Shaun Motsi, Georgia Sagri und Matt Welch.

Paula Kommoss studierte Kunstgeschichte und Amerikanistik an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg, am University College London und an der Ruhr-Universität Bochum. Als kuratorische Assistentin war sie 2016 am Fridericianum in Kassel und 2017 am Deutschen Pavillon der 57. Venedig Biennale tätig, der für Anne Imhofs Faust der mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. Während ihrer Zeit an der Städelschule verantwortete Paula Kommoss zunächst die Koordination des öffentlichen Programms und wirkte darüber hinaus als wissenschaftliche Mitarbeiterin und im Bereich des Managements mit.

Zuletzt brachte sie die Publikationen Städelschule Lectures 2 (2021) mit Beiträgen von u. a. Claire Denis, Lynn Hershman Leeson, und Cauleen Smith, sowie Städelschule Lectures 1 (2019) mit Beiträgen von u. a. Lucy Raven, Martha Rosler und Amy Sillman mitheraus.

Zum zweiten Mal findet die Biennale für Freiburg vom 16. Juni bis 30. Juli 2023 an verschiedenen Orten in Freiburg, darunter im Kunstverein Freiburg, im Museum für Neue Kunst, dem Kommunalen Kino, dem DELPHI_space/gvbk und der Kaiserwache sowie auf Straßen und Plätzen im öffentlichen Raum statt. Bereits ab Februar lädt die Biennale zu einem Prolog mit Filmvorführungen, Straßengesprächen und Performances ein. Unter dem Titel „Das Lied der Straße“ widmet sich die zweite Edition der Straße als politischen Raum und als Ort der gelebten Öffentlichkeit. Künstlerische Leiterin der Biennale für Freiburg 2 ist Paula Kommoss.

Prolog: Februar – Mai 2023
Ausstellung: 16. Juni – 30. Juli 2023
Eröffnungsfeier: 16. Juni 2023, 19 Uhr

Die Biennale für Freiburg ist eine neue Plattform für zeitgenössische Kunst in Freiburg. In enger Zusammenarbeit mit den eingeladenen Künstler:innen und lokalen Akteur:innen werden eigens für die Biennale neue Formate und Kunstwerke entwickelt, die explizite Bezüge zur Stadt herstellen und sie als Experimentierfeld aktivieren: Sie zeigen Verdecktes auf, provozieren unerwartete Erfahrungen und schaffen Momente des Austauschs und Kontakts. Das vielschichtige Programm der Biennale macht zeitgenössische Kunst über institutionelle Räume hinaus erfahrbar, setzt örtliche Gegebenheiten in Spannung zu globalen Kontexten und Fragestellungen und vermittelt neue Blickwinkel auf die Stadt.
Gegründet wurde die Biennale für Freiburg 2019 vom Verein „Perspektiven für Kunst in Freiburg e.V.“, in Reaktion auf die Schließung der Freiburger Außenstelle der Akademie der bildenden Künste Karlsruhe und der daraus resultierenden Frage nach der Rolle zeitgenössischer Kunst(-ausbildung) in Freiburg. Die Biennale erweitert das kulturelle und künstlerische Leben in Freiburg und setzt Impulse für einen nachhaltigen Austausch zwischen nationalen und internationalen Kunstschaffenden, künstlerischen Kontexten und der Stadtgesellschaft.

Kontakt

Biennale für Freiburg
Dreisamstr. 21
79098 Freiburg im Breisgau
Deutschland
info@biennalefuerfreiburg.de

Presseanfragen:
presse@biennalefuerfreiburg.de

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Team

Paula Kommoss
Künstlerische Leiterin
kommoss@biennalefuerfreiburg.de

Valentina Ehnimb
Assistenz der künstlerischen Leitung
ehnimb@biennalefuerfreiburg.de

Impressum

Die Biennale für Freiburg wird durch den Verein Perspektiven für Kunst in Freiburg e.V. ausgetragen

Kontakt:
Perspektiven für Kunst in Freiburg
Dreisamstr. 21
79098 Freiburg
verein@perspektivenfuerkunst.de

Vorstand:
Heinrich Dietz, 1. Vorsitzender
Julia Galandi-Pascual, Stellvertretende Vorsitzende
Yvonne Ziegler, Schatzmeisterin
Ben Hübsch

Registergericht: Amtsgericht Freiburg
Registernummer: VR 702810
UST ID: DE331510618

Inhaltlich Verantwortliche gemäß § 10 Absatz 3 MDStv:
Paula Kommoss (Geschäftsführerin, Anschrift wie oben)

Graphik Design:
Ronja Andersen und Marius Schwarz

Programmierung:
François Girard-Meunier

Schrift:
Difficult Times

Förderer

Medienpartner

Copyright

Alle Rechte, insbesondere das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung sowie Übersetzung vorbehalten. Keine der Abbildungen darf ohne Genehmigung des*der jeweiligen Künstler*in reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

© Perspektiven für Kunst in Freiburg e.V., die Künstler*innen, Fotograf*innen und Autor*innen, 2022

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